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Kleine Zeckenkunde

Es ist wieder Zeckenzeit! Hunde- und Katzenbesitzer kommen damit jedes Jahr wieder in Berührung, doch auch Menschen ohne Haustiere sollten sich mit ihnen beschäftigten, denn Zecken können oftmals unbemerkt eine Vielzahl an Erregern übertragen.

 

Zecken gehören zu den Spinnentieren und sind äußerst robust. So können sie wochenlang in Wasser überleben und sterben erst bei hohen Minusgraden ab. Auch wenn oft von Zeckenbissen die Rede ist, beißen Zecken ihre Wirte nicht, sondern stechen sie mit ihrem Mundwerkzeug, das einen Stechrüssel bildet. Dabei schaffen sie im Gegensatz zu den kleinen Stichen einer Mücke ein recht große Wunde, aus der sie Blut und Lymphe saugen.

Fatal ist, dass diese Wunden anders als bei Mücken nicht schmerzen, da Zecken die Haut mit ihrem Speichel betäuben, bevor sie stechen. Der Stich bleibt so oft unbemerkt, die Zecke saugt sich voll, die Übertragung einer Vielzahl von Krankheitserregern kann ungehindert erfolgen. Die bekanntesten Bakterien sind Borrelien, Babesien und Ehrlichien, wobei die Übertragung erst nach 6 bis 24 Stunden erfolgt (im Gegensatz zu FSME-Viren, die schon beim Einstich übertragen werden, aber hierzulande kaum vorkommen). Oftmals entzündet sich die Wunde.

Die entzündeten Wunden können sowohl bei Menschen als auch bei Tieren wie Hunden und Katzen mit kolloidalem Silber behandelt werden. Und sollte es zu einer Übertragung mit Erregern gekommen sein, kann kolloidales Silber innerlich in hohen Dosen eingenommen helfen.

 

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