Kolloidales Silber bei Leishmaniose Hund
Leishmaniose ist eine ernsthafte Infektionskrankheit, die vor allem in südlichen Ländern wie Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich verbreitet ist. Sie wird durch die Leishmania-Parasiten verursacht, die von Sandmücken übertragen werden. Doch auch in Deutschland treten immer mehr Fälle auf, da betroffene Hunde aus dem Ausland adoptiert oder eingeschleppte Sandmücken aktiv werden.
Typische Symptome der Leishmaniose beim Hund
Leishmaniose kann sich durch viele verschiedene Symptome äußern, was die Diagnose erschwert. Häufige Anzeichen sind:
Hautveränderungen → Schuppen, Haarausfall, schlecht heilende Wunden, besonders an Ohren, Nase und Pfoten
Gewichtsverlust → Trotz normalem Fressverhalten magert der Hund sichtbar ab
Müdigkeit und Schwäche → Betroffene Hunde wirken antriebslos und erschöpft
Vergrößerte Lymphknoten → Besonders am Hals und an den Beinen tastbar
Nasenbluten → Kann durch Befall der Schleimhäute auftreten
Nierenprobleme → Fortschreitende Infektionen können zu Nierenversagen führen
Warum bekommen Hunde Leishmaniose?
Die Infektion erfolgt durch den Stich einer infizierten Sandmücke. Dabei gelangen die Parasiten in den Körper des Hundes und können sich in den Zellen des Immunsystems vermehren. In manchen Fällen bricht die Krankheit erst Monate oder Jahre nach der Infektion aus, was sie schwer zu diagnostizieren macht.
Erfahrungsbericht: Bryan und Canela – unsere persönliche Geschichte mit Leishmaniose
Dieses Beispiel liegt uns besonders am Herzen, denn es geht um unsere eigenen Hunde Bryan und Canela. Beide kamen aus Spanien zu uns und beide wurden positiv auf Leishmaniose getestet. Wer einen Hund mit dieser Diagnose begleitet, weiß, wie belastend und verunsichernd dieses Thema sein kann.
Canela kam 2015 aus Spanien nach Deutschland und wurde kurz danach Leishmaniose-positiv getestet. Der ELISA-Antikörpertest wies damals einen Titer von 71 nach. Zum Glück war Canela weitestgehend symptomfrei und wurde fortan tierärztlich begleitet, unter anderem mit Allopurinol und purinarmer Ernährung. Damit blieben ihre Werte über lange Zeit weitgehend stabil.
Auch Bryan kam aus Spanien und wurde 2016 positiv auf Leishmaniose und Babesien getestet, nachdem er eine Blutarmut entwickelt hatte. Die Babesiose war zum Glück bald im Griff. Auch seine Leishmaniose wurde tierärztlich begleitet, ebenfalls mit Allopurinol und purinarmer Ernährung. Er blieb damit symptomfrei.
Bei einer späteren Kontrolluntersuchung war die Überraschung groß: Bei Canela konnten keine Antikörper mehr nachgewiesen werden. Auch Bryans Titer war mit 2 nur noch sehr schwach positiv. Da uns kolloidales Silber schon lange begleitet, war dieses Ergebnis für uns persönlich besonders bewegend.
Wir wissen natürlich, dass solche Laborwerte immer individuell betrachtet werden müssen und keine allgemeine Aussage über andere Hunde ersetzen. Für uns persönlich war es dennoch ein sehr emotionaler Moment, über den wir uns riesig gefreut haben.
Hier nochmal alle Werte:
Canela
2015: 71 bei Norm bis 7 (ELISA)
2016: 62 bei Norm bis 7 (ELISA)
2019: 1:400 bei Norm bis 1:50 (IFAT)
2020: 0,1 bei Norm bis 7 (ELISA)
Bryan
2016: 59 bei Norm bis 7 (ELISA)
2019: 1:800 bei Norm bis 1:50 (IFAT)
2020: 2 bei Norm bis 7 (ELISA)
Hundebesitzer von Canela & Bryan
Unsere Erfahrungen mit Bryan und Canela haben uns sehr bewegt. Gleichzeitig wissen wir, dass Mittelmeerkrankheiten wie Leishmaniose, Babesiose oder Ehrlichiose bei jedem Hund unterschiedlich verlaufen können.
Deshalb sollten betroffene Hunde immer tierärztlich begleitet werden. Welche Maßnahmen im Einzelfall sinnvoll sind, hängt vom Zustand des Hundes, den Laborwerten und der bisherigen Behandlung ab.


